Zahl des Monats April: 65 Meter
In der Hamburger HafenCity entsteht Deutschlands größtes Holzhochhaus. Das Bauprojekt „Roots“ soll über 5.000 Kubikmeter Nadelhölzer verbrauchen, 65 Meter hoch werden und 18 Stockwerke umfassen. Damit übertrifft es seinen zehnstöckigen Vorgänger „SKAIO“ in Heilbronn. In dem Hamburger Holzhochhaus soll es 181 Wohneinheiten geben. 53 davon sollen als Sozialwohnungen vermietet werden.
Sind die Zeiten von Beton und Stahl vorbei? Seit einigen Jahren wurde Holz als Baustoff für Häuser wiederentdeckt. Während das Material in Deutschland immer beliebter wird, wird es aber auch knapper und teurer – und das nicht erst seit Corona und Krieg in der Ukraine. Bereits die Waldschäden durch Dürren in den Sommern vor Corona haben neben der hohen Nachfrage aus Asien dazu beigetragen.
Unstrittig ist jedoch, dass Holz als Baumaterial nachhaltiger und ökologischer ist, da es eine wesentlich bessere Klimabilanz aufweist als Beton und Stahl. Das zeigt sich auch in der Nachfrage bei Investoren, die vermehrt auf nachhaltige und ökologische Immobilien setzen. Bereits 2019 wurden 11,5 Millionen Euro in nachhaltige Gebäude investiert und etwa 24 Prozent der getätigten Kapitalanlagen aus geschlossenen Investmentfonds flossen in „Green Buildings“.
Beim Konzept „Green Building“ wird von der Projektentwicklung bis hin zu Montage und Wartung eines Bauprojektes das wechselseitige Verhältnis zwischen Mensch, gebauter Umwelt und Ökosystem umfassend mitgedacht. Ziel dieser Bauweise soll sowohl eine Optimierung des Ressourcenverbrauchs sein wie auch eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität durch eine ökologische Wende im Siedlungsbau.
Notes
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